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Auswahl

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«36 tasks...»

Die Künstlerin legt einen Videofilm zum Phänomen der Leistungs- und Selbstoptimierung vor. Die Arbeit bringt drei Personengruppen in einen kritischen Zusammenhang:Erstens Expert*innen (Soziologie, Psychologie, Pflege, Wirtschaft...), die sich beruflich mit gegenwärtigen Arbeitsbedingungen vorrangig sitzender Menschen (Kreative und Intellektuelle) beschäftigen und sachlich deren erschreckenden Begleiterscheinungen (Burnout, Druck, Angst) erklären und analysieren;
Zweitens sogenannte Keynote-Speakers, die sich als Alpha-Tiere auf dem Internet präsentieren, der angerufenen Individualisierung und Kreativität jedoch, und das ist entscheidend, eine komisch-erschreckende Normativität entgegenhalten, weil sie fast wie Roboter (Gestik, gutes Aussehen und Erscheinung gleichen sich) auftreten.
Drittens die Künstlerin selbst, die aus einer beruflichen Notsituation (CEO der familieneigenen Firma) Hilfe durch diverse Coachings holt und in tagebuchartigen, mit der Kamera festgehaltenen Reflexionen über die besuchten Workshops und Seminare nachdenkt.
Der Film ist Resultat einer künstlerischen Recherche. Die Interviews mit den Expert*innen flicht die Künstlerin dann weiter zu einem zusammenhängenden, fiktiven Dialog, in dem die Strukturen und Abhängigkeiten unseres Arbeitsverhaltens sichtbar werden. Darin flicht sie wiederum Ausschnitte der Keynote-Speakers ein sowie die Selbstporträts, und schält so die abgründigen und absurden Muster des Arbeitsverhaltens im 21. Jahrhundert heraus. (Susann Wintsch)

Ausstellung
ZHdK Highlights, Zürich // ZWZ, Der verwaschene Ort, www.sechseinhalb.ch, Zürich // Screenings an Fort- und Weiterbildungen



Technik

Video HD, Farbe, Stereo
48 Min.
©2018

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(#1)

Die Videos beginnt mit den Worten, dass wir heute charismatische Menschen haben wollen, dass wir Vorbilder haben wollen, denen wir nacheifern können... Charisma sei das 1x1 für Führungspersönlichkeiten, so der Coach Tatjana Strobel auf einem Video von experteer – denn Charisma sorgt dafür, dass wir andere Personen magisch anziehen, dass uns andere helfen, es unsere Karriere- und Beziehungsmöglichkeiten steigert. Hierzu müssen wir uns jedoch erst für andere Menschen interessieren, offen und neugierig sein. Doch das Erlernen des charismatischen Auftritts durch Offenheit, Sympathie, Lächeln, wirkt zeitweise wenig charismatisch. In einem Selbstversuch versucht die Künstlerin den Tipps und Anweisungen folge zu Leisten – immer wieder.

Ausstellung
ZWZ, Der verwaschene Ort, www.sechseinhalb.ch, Zürich // Corner College, Zürich



Technik

Video HD, Farbe, Stereo
5:09 Min.
©2017

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like razor comets in the milky way

Dadaistin, Surealistin, Frau – Angelika Hoerle. In ihrer Arbeit tritt das Irrationale und Surrale auf: an deformierten oder versehrten Körpern, in Form von Zyklopen-Augen oder von Frauenkörpern. Sie führte Bleistiftlinien zusammen, die nicht zusammen gehören und so zu absurden Figuren werden. Dieses Unvereinbare hat mich bei dieser Arbeit begleitet. Die Formierung zur Deformierung und die Deformierung zur Formierung – in dieser Videoarbeit treten abstrakte und traumhafte Bilder in Kommunikation, fliessen ineinander über und öffnen Assoziationsräume.

Ausstellung
Le Manoir de la Ville de Martigny // Kunstmuseum Appenzell // Forum Schlossplatz, Aarau



Technik

Videoinstallation
Video HD, Farbe, Stereo
13:42 Min.
©2014/15

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USE - Unexpected Side Effects

Eine Kollaboration mit René Fahrni, RELAX (chiarenza & hauser & co), Chantal Romani, Studio Action (Silvia Popp & Anja Moers), Miro Schawalder, Judith Weidmann und der F+F Schule für Kunst und Design Zürich an der 1. Tbilisi Triennale in Georgien. In einer raumgreifenden Installation, Workshops und Vortrag widmet sich das USE-Team den Behauptungen ob erfolgreiche Kunstschulen erfolgreiche Künstler*innen produzieren, ob die Zukunft der Kreativwirtschaft gehört oder ob die Welt eine bessere sein werde, dank der zunehmenden Aufspaltung der Arbeitswelt in fest angestellte Manager und unterbezahlte, dafür 'glückliche, weil freie' Zulieferer.
Kuratiert von Wato Tsereteli und Henk Slager

Ausstellung
offside effect, Centre of Contemporary Art, 1. Tbilisi Triennal, Georgia 2012



Technik

Installation
Mixed Media
©2012

imageFoto: Lynn Gerlach und Marc Dahinden

siamo tutti noi

In «siamo tutti noi» wurde eine Begegnungsplattform kreiert zwischen den Passanten und BesuchernInnen im Aussenraum und des Innenlebens der Ausstellungsfenster. Die Fenster wurden dazu mit einer opaken Schicht undurchsichtig gemacht. Die Einsicht in die Inneräume wird verweigert. Nur einige freigeriebene Stellen ergeben Öffnungen durch welche man blicken kann. Wer näher tritt und in eine der Öffnungen äugt, begegnet einem Augenpaar, das zurückblickt.(...) (Anastasia Katsidis, 2011)

Ausstellung

Kunstkasten, Winterthur // schau!fenster, Raum für aktuelle Kunst, Sachseln



Technik

Videoinstallation
Video HD, Farbe, ohne Ton im Endlosloop
©2011/2014

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ALISA

Die Videoarbeit zeigt Spuren von nicht genehmigten Siedlungen in und um Paris nach deren politisch angeordneten Auflösung durch den Präsidenten der Republik. Es sind die Bilder, die nicht in die Medien Eingang finden, sondern die Momente danach, die Reste der meist gewaltsamen Räumungen und Zusammentreibungen. Die Geschichte formt sich aus dem, was nicht sichtbar ist, aus Spuren, Leerstellen und Stille.
Vertonung: Eliane Baggenstos

Ausstellung
Koza Visual Culture and Arts Association, Istanbul, Türkei // Int. Videoart Festival, Rom, Italien



Technik

1 Kanal-Videoprojektion
Video DvCAM, PAL, 16:9, Farbe, Stereo
10:56 Min.
©2011

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Al-Qahira

Die Videoinstallation nimmt Spuren und Eindrücke von 11 peripher gelegenen Stadtteilen von Kairo auf - Spuren aus dem Inneren der Gebäude und Wohnungen, sowie von den Strassen, Plätze und Höfe. Es ist ein Spaziergang durch neu erbaute, informelle, bewachte oder auch ältere, sozialistische Siedlungen, die die vielschichtige Gesellschaft sichtbar machen. Wir können jeweils nur ahnen, wo genau wir sind – in welches Gebiet, welche Wohnung oder soziale Umfeld wir eintreten – aber auch das Gegenteil, die Abweichung von uns bekannten Bildern und Situationen.
Vertonung: Eliane Baggenstos

Ausstellung
artellewa, space for contemporary art, Giza, Cairo



Technik

3 Kanal-Videoprojektion
Video DvCAM, PAL, 16:9, Farbe, Stereo
60:00 Min.
©2010

imageFoto: Nikola Ilic

Transverse City

In der Videoinstallation «Transverse City» präsentiert R. die Megapolis im Kleinformat durch mehrere miteinander verbundene Videosequenzen, die das Alltagsleben in Kairo auf einnehmende Weise widerspiegeln.
Unterschiedlich lange Video-Loops zeigen kleine, beiläufig wirkende Beobachtungen des städtischen Lebensraums. Die kurzen Szenen geben die aufgezeichnete Wirklichkeit nicht objektiv wieder. Sie lenken die Aufmerksamkeit der BetrachterInnen auf kleine Details, Bewegungen und Momente, vermeiden typisierte Einblicke und lassen zugleich dem Verborgenen und Unsichtbaren Raum. Dabei vermischen sich Videoaufnahmen, die vor der Revolution entstanden sind, mit aktuellen Audioaufnahmen. Gerade der Fokus auf das Unspektakuläre macht diese bewegten und bewegenden Bilder, die an verschiedenen Punkten einer abstrahierten, gemalten Stadtkarte miteinander in Beziehung gesetzt werden, so interessant. (Beate Engel, 2011)

Ausstellung
Kunsthalle Luzern // art.tv



Technik

Videoinstallation, Wandmalerei
Video DvCAM, PAL, 16:9, Farbe, Stereo,
im Endlosloop
Dimension variabel
©2010/11

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Di Notte

Ein mattter Lichtschein und ein enger Raum, ein fieberhaftes Flüstern und ein ruheloser Erzählsog – es sind die sprunhaften Einzelgedanken die in der Nacht enstehen und am Leben halten.
Text: Jana Vanecek / Stimme: Anna Katharina Diener

Ausstellung
Helmhaus, Zürich // o.T. Raum für aktuelle Kunst, Luzern // Aargauer Kunsthaus, Aarau



Technik

Singel Channel Video
Video DvCAM, PAL, 16:9, Farbe, Stereo
Deutsch (Engl. Untertitel)
4:39 Min.
©2009/10

imageFoto: Anina Schenker

beautiful home

Die Videomonitore zeigen Einblicke in private Wohnräume. Durch die Fenster beobachtet die Kamera den Bereich, in den sich die BewohnerInnen aus dem Alltag ins Privatleben zurückziehen. Gleichzeitig sitzen ihnen vier Wellensittiche in ihren Acrylglasboxen, eingeschlossen, regungslos und etwas gelangweilt gegenüber.

Ausstellung
Passage 35, Gizah, Ägypten // Kunsthalle Luzern // Swiss Art Awards, Basel // art.tv



Technik

Videoinstallation
Video DvCAM, PAL, 16:9 in 4:3, Farbe, Stereo
14-35 Min.
©2009

imageFoto: Vanessa Billeter

Il Tran Tran

Der zoologische Begriff «Melopsittacus undulatus» des gefilmten Wellensittichs leitet sich ab von mélos (griechisch), was so viel wie Gesang oder Klagelied bedeutet. Diese Vogelart stammt ursprünglich aus Australien. Das erste Exemplar gelangte 1831 als ausgestopftes Tier nach Europa. Wenig später wurde der Wellensittich ein beliebter und allgemein bekannter Stubenvogel. Er fand mit dem Bild «Frau mit Wellensittich» von 1871 durch Auguste Renoir bereits den Weg in die Kunstwelt. Bald darauf wurde diese Vogelart in Massen nach Europa verschifft. Zusammen mit der erfolgreichen Zucht dieses Vogels führte diese zu einem Preiszerfall. Jedermann konnte sich nun diesen exotischen Vogel leisten.

R. hat einen einzelnen gefangenen Wellensittich über längere Zeit gefilmt. Verblieben sind ca. 7 Minuten Film, der als «loop» abgespielt wird. Es ist der Alltag eines Wellensittichs, der sich selbst überlassen das Leben fristet. Der Film wird zu einer Metapher über das Leben schlechthin. Eingeschlossen, gelangweilt und immer durchschaubar. Oder - die permanente Wiederkehr des Immergleichen, das Auf-der-Stelle-Treten, zwischen Leerlauf und Endlosschlaufe öffnet sich wenig Raum. (Jürg Nyffeler, 2009)

Ausstellung
Kollektion. Edition 5 // Haus für Kunst Uri, Altdorf



Technik

Videoobjekt
Video DvCAM, PAL, 16:9 in 4:3, Farbe, Stereo,
in Endlosloop
©2009

imageFoto: Andreas Rudolf und Nadine Schneider

.CH

Eigene Aufnahmen und Found Footage Filme sind zu einer neuen Geschichte verwoben: Stereotype und ritualisierte Handlungen umreissen das Spannungsfeld von Authentizität, Fiktion und Klischee.
Die Tonspur ist eine Collage aus alten Filmen und Literatur sowie aktuellen politischen Debatten – zusammengehalten und geeint durch ihren Bezug zur Schweiz.

Ausstellung
Stadtgalerie, Bern // Maison de la culture Frontenac, Montréal, Québec // Centre PasquArt, Biel/Bienne // Forum Schlossplatz, Aarau // Pasinger Fabrik, München



Technik

Videoinstallation
Video MiniDv, PAL, 4:3, Farbe, Stereo,
0:48-2:02 Min.
Audio 6:41 Min. DD2.0
©2008

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qui.là.dappertutto.

Drei Videoloops zeigen Körper und Bewegung im gebauten und räumlich abgesteckten Raum. Die (scheinbar) ständige Wiederkehr des Immergleichen: Stillstand oder ein Zustand jenseits von Ruhe, Auf-der-Stelle-Treten oder Gehen ohne Ziel und Ankommen. Zwischen Leerlauf und Endlosschlaufe öffnet sich kein, kaum oder nur die Spur eines Raumes.

Ausstellung
Espace72, Dison, Belgien // Swiss Art Awards, Basel



Technik

Videoinstallation
Video DvCAM, PAL, 16:9
0:45-1:00 Min.
©2008/16

imageFoto: Thomas Zirlewagen

via

Romani beobachtet und analysiert präzise Ausschnitte desAlltags. In ihrer Arbeit «Via» zeigt sie neun Videoscreens, die auf der Wand installiertsind. Fünf junge Menschen, die zum Warten gezwungen sind, werden vierkontemplativen, bewegten Landschaftsbildern gegenübergestellt. Diese verweisen aufdie Zeit und Raum, ein Meereshorizont, ein Himmel, fallende Wassertropfen und Züge,welche von Zeit zu Zeit die Stille durchbrausen. Die Jury hat die dichte Bildkompositionund die feine Tonregie überzeugt. Weist uns diese Arbeit auf eine bestimmteLebenserfahrung hin, auf einen Horizont, dem man sich annähert, aber den man niewirklich erreicht? Eine Metapher des Lebens? (Sarah Zürcher)

Ausstellung
Ausstellungsraum Klingental, Basel // Werkbeiträge von Kanton und Stadt Luzern, Kunstpanorama Luzern (Auszeichnung)



Technik

Videoinstallation
Video miniDV, PAL, 4:3, Farbe, Stereo
23:37 Min.
©2007

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era ieri

Chantal Romani zeigt in ihrem Video era ieri Portraits von unterschiedlichen Menschen. Sie alle halten ein Papier in der Hand. Was darauf steht, bleibt verborgen. Alle Protagonisten lächeln und schnell merkt man, dass sie an etwas denken. Welche Gedanken sie aber haben, wird uns ebenfalls vorenthalten. Erst der Titel der Arbeit, der, aus dem Italienischen übersetzt, „vergangene Zeit“ bedeutet, verrät uns, dass sich die Portraitierten an etwas erinnern. Das Video zeigt, dass die Reaktionen auf das, was auf dem Papier zu lesen ist, gleich und doch verschieden sind, denn bei allen Gedanken handelt es sich um ganz persönliche, individuelle Geschichten. Dass diese Geschichten nicht erzählt werden, dass auch die Gedanken der Protagonisten nicht gelesen werden können, ist marginal. Die lächelnden Gesichter und nostalgischen Blicke reichen aus um zu wissen: Sie war schön, die vergangene Zeit. (Laura Schuppli)

Ausstellung
Aargauer Kunsthaus, Aarau // videocity.bs - Messeplatz, Basel



Technik

Videoinstallation
Video MiniDv, PAL, 4:3 (16:9), Farbe
23:37 Min.
Audio 3:56-11:32 Min. DD2.0
©2007/14

imageFoto: Thomas Zirlewagen

look, all my sky is full of comets

33 kleinformatigen Bilder zeigen frisch verheirateter Paare in typischen «Foto-Posen». Ein herzförmiges Dekorationselement aus Muranoglas, das in der Regel auf Hochzeitstorten seine Verwendung findet, und fünf Repliken aus Zuckerguss sind auf Kirschholzsockeln platziert und zwischen die Bilder gesetzt. Die Wandschrift nennt stellvertretend für die vielen Brautpaare zwei Namen, in leicht kitschiger Farbe und Form.

Ausstellung
landpartie, Zürich



Technik

Installation
Wandschrift (rosa Folie)
33 Bilder auf Leinwand 13x13cm
1 Dekorationselement aus Muranoglas
5 Zuckerguss-Repliken
©2007

imageFoto: Thomas Zirlewagen

yes, hundred and hundred of stars/ nights/ cigarettes/ horizons…

In Yes, Hundred and Hundred of Stars/ Nights/ Cigarettes/ Horizons… zeigt Chantal Romani hundert kleinformatige Gemälde, welche die Posen frisch verheirateter Paare, die sich in der Tagesspresse vorstellten, mit feinem Pinselstrich nachziehen. Der schönste Tag im Leben, Resultat sorgfältiger Vorbereitungen, reiht sich nahtlos, mit nur geringfügigen Unterschieden der Gestik und Körperhaltung in die Serie ein: Massenware, lächerlich, und doch so schön.
Die neue Videoinstallation particella zeigt die Hausfassade einer gigantischen Wohnsiedlung in Teheran, die mit dem Hausinnern konfrontiert wird. Die Kamera dreht sich endlos in der sterilen Korridorkreuzung, die Leere des Raumhöhlen werden einzig von den Stimmen der Hausbewohner und -bewohnerinnen durchbrochen, die heimkommen oder weggehen. (Susann Wintsch 2007).

Ausstellung
lokal.int, Biel-Bienne (Auswahl) // Galerie Repfergasse 26, Schaffhausen



Technik

Installation
101 Bilder auf Leinwand 13x13cm
1 Videoprojektion
3 Monitore
Video miniDV, PAL, 4:3, Farbe, Stereo
11:31-22:16 Min.
©2007

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particella #III

Auf den vier Video-Kanäle ist die Fassade eines Wohnblocks im Iran zu sehen, die in vier aufeinanderfolgenden Nächten jeweils 20 Minuten lang aus derselben Kameraperspektive gefilmt wurde. Die schmale Privatsphäre wird in den öffentlichen Raum ausgeweitet, der minimale Einblick offenbart.

Ausstellung
Passage 35, Gizah, Ägypten // Kunstmuseum Luzern



Technik

Videoinstallation
1Video miniDV, PAL, 4:3 in 16:9, Farbe, ohne Ton
20:00 Min.
©2007/09

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tanken tanken tanken & TAKE AWAY

Bei der Intervention «TAKE AWAY» im Rahmen des Projekts «tanken tanken tanken», wurden die beiden Kioskgebäude bis auf den Grundriss entfernt: Damit wurde die Tankstelle als Zeichen in der Landschaft auf die markanten Dächer reduziert. Die Innenräume der beiden Gebäude und deren Grundrisse bleiben auf dem Boden als deutliche Spuren sichtbar. Verschiedene, wieder in Betrieb genommene und rekonstruierte Elemente, die jeweils mit dem Hinweis «TAKE AWAY» versehen werden, suggerieren von Weitem eine auf den ersten Blick funktios-tüchtige Tankstelle.
Projekte gemeinsam mit Matthias Rüegg
TAKE AWAY

Ausstellung
TAKE AWAY, Intervention im öffentlichen Raum, Rhäzüns // Projektraum exex, St. Gallen // Arge Europafestival, Drosendorf, Österreich



Technik

Projekt im öffentlichen Raum
2003-06

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fragum.net

fragum.net ist eine Webseite, die auf Modellen von Wirklichkeitskonstruktionen basiert und Gärten in urbanen Lebensräumen simuliert. fragum.net, 2003–2008

Für die Ausstellungen wurde jeweils eine interaktive Offline-Version von fragum.net entwickelt. Via Computer konnten bis zu drei Diaprojektoren sowie eine Audioebene angesteuert und das Bildmaterial neu zusammengestellt werden.

Ausstellung
Toni-Areal, Zürich // espace libre, Biel-Bienne // Holcim Halle, Aargauer Kuratorium, Aarau // plug.in Basel, 2003 // FUGE, Zürich



Technik

Webseite 2003–2008

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be^fore

(...) In der Fotoserie «be^fore» untersucht die Künstlerin einerseits Fassaden von Häuser, andererseits Hauseingänge und Nachrichten von Hausbewohnern, welche den (kontrolliertenresp. exhibitionistischen) Übergang vom privaten zum öffentlichen Raum darstellen (...). (Susann Wintsch)
Serie: seit 2002 fortlaufend

Ausstellung
Kunsthaus Deutschvilla, Strobl, Salzburg // Helmhaus, Zürich // Malzfabrik, Berlin // Galerie Baviera, Zürich



Technik

Megajet auf Alu oder C-Print, 80x92cm, 50x36cm, 75x54cm

Single Channel Video (Auswahl)

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shirshasana

Eine Position, in der das Blut zum Gehirn fliesst, sodass der Geist frisch und klar wird…

Screening
Eject,Festival Internacional de Videoperformance, Ciudad, México // Festival Science et Cité & Brain Fair, Zürich // p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich



Technik

Video miniDV: PAL, 4:3
Farbe, Stereo
5:11 Min.
©2004

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seiryoku zenyo

Zwei Mädchen bereiten sich auf einen Kampf vor. Das Video zeigt die Augenblicke der Konzentration kurz vor der Aktion. seiryoku zenyo – die optimale Ausnutzung der Energie.

Screening
Ankauf Stadt Zürich // Festival Tous Courts, Aix-en-Provence (Retrospective), Frankreich // Séptima Bienal de Video y Nuevos Medios de Santiago, Chile // Festival Tous Courts, Aix-en-Provence, Frankreich // p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich // Kunstraum Aarau // VID, Bern // 2nd International Video Art Festival, Prishtina, Kosovo // FUGE, Zürich



Technik

Video miniDV: PAL, 4:3
Farbe, Stereo
2:40 Min.
©2003

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a_ nach b

Zwei Ebenen – a und b –, die gleichzeitig beginnen und enden, überlagern einander. Der Anfangspunkt der einen Ebene ist der Endpunkt der anderen und umgekehrt. Dazwischen liegen ungefähr 200 Meter, etwa 14 Stunden und ein gewöhnlicher Tag.

Screening
p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich // Best of VID – Festival, Bern // 2nd International Video Art Festival, Prishtina, Kosovo // VID, Bern



Technik

Video miniDV: PAL, 4:3
Farbe, Stereo
2:02 Min.
©2002

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emerge #2

Konstant gehen Füsse an der Kamera vorüber. Aufgrund der axialsymmetrischen Spiegelung bilden sich laufend neue, kaleidoskopähnliche Muster, in denen sich die Schuhe überlagern, miteinander verschmelzen oder auseinander zu streben. Monoton und stereotyp bleibt der unterlegte Takt.

Screening
Viper, Basel // Best of VID – Festival, Bern // Stromereien, Zürich // Biennale de Mouvement, Genf // Artkino, Art Frankfurt, Deutschland // p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich // F+F+MENTAL - p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich



Technik

Video Hi8: PAL, 4:3
Farbe, Stereo
3:03 Min.
©2001