siamo tutti noi, 2011

Zwei Personen betrachten eine weisse Wand mit kleinen freigekratzten Stellen, daneben ein Mann, der in einen weissen Kubus mit kleinen Öffnungen hineinschaut, der auf einem nassen Boden im Freien steht. Videoinstallation, schau!fenster, Sachseln, 2011. Foto: Lynn Gerlach | Kunstkasten, Winterthur, 2014. Marc Dahinden

Mehrkanal-Videoinstallation (Dimensionen variabel)
Video HD 1080p, ohne Ton
Endlosloop
©2014

Wenn man sich Chantal Romanis Installation nähert, könnte man zunächst denken, dass die Arbeit noch im Aufbau ist: Der „White Cube“ ist tatsächlich komplett weiss. Es scheint unmöglich hineinzuschauen, doch das täuscht nur auf den ersten Blick. Kleine Stellen in der Grösse von Pupillen sind freigekratzt worden. Für Betrachter:innen, die sich nicht scheuen, sich dem Kunstwerk zu nähern, schauen direkt in ein fremdes Auge. Es ist eine stille Begegnung, die auf dieses visuelle Zusammentreffen beschränkt ist - die Identität der Menschen bleibt verborgen, ihre Geschichten werden ohne Worte erzählt. Dennoch werden sie denen offenbart, die offen sind und sehen können.

Kunstkasten, Winterthur | schau!fenster, Raum für aktuelle Kunst, Sachseln


ALISA, 2011

Drei nebeneinander angeordnete Videobiler zeigen links eine kindliche Zeichnung einer Figur mit dem Namen 'ALISA' an einer Wand, in der Mitte ein grünes Blatt mit einem darauf liegenden, dreiblättrigen, roten und grünen Blütenkopf auf einem grauen Boden und rechts ein mit einem Kettenschloss gesicherter grüner Metallzaun mit einem rostigen Scharnier.Videostills

Single Channel Video
Video DvCAM, Farbe, Stereo
Vertonung: Eliane Baggenstos
10:56 Min. ©2011

Die Videoarbeit bietet einen Einblick in die Überreste ehemals bewohnter, jedoch nicht bewilligter Siedlungen, in und um Paris, welche infolge politischer Entscheidungen aufgelöst und geräumt wurden. Diese Aufnahmen geben Zeugnis von den Auswirkungen staatlicher Massnahmen auf das Leben derjenigen, die am Rande der Gesellschaft leben.
Die Kamera nimmt uns mit durch die verlassenen Orte, zeigt uns die Überreste des Lebens, das einst in diesen Gemeinschaften existierte. Wir sehen verstreute persönliche Gegenstände, die Spuren menschlicher Existenz, die trotz der Räumungsbemühungen noch vorhanden sind. Die Bilder konfrontieren uns mit den sozialen und menschlichen Konsequenzen, die mit Zwangsräumungen einhergehen, sei es aufgrund urbaner Entwicklungsprojekte oder politischer Entscheidungen.

Koza Visual Culture and Arts Association, Istanbul, Türkei | Int. Videoart Festival, Rom, Italien


Himmel und Hölle, 2008

Faltspiel mit Schweizer Kreuz in der Mitte und Anleitungsdiagrammen zum Falten des Spiels 'Himmel und Hölle' Faltspiel mit Anleitung

1 Faltspiel
1 Anleitung zum Bau
©2008

Substitut Berlin, Aktion Heimatpäckli für Adam Tellmeister, 2008


slanting line, 2008

Sechs Videobilder zeigen einen Schokoladenhasen auf grünem Hintergrund, einen getarnten Soldaten im Gras liegend, eine Person auf einer Brücke vor bewölktem Himmel, ein Cockpit mit Instrumenten, eine Nahaufnahme von Schuhen auf einer Rolltreppe und zwei Personen in Anzügen, von denen eine die Hand hebt.Videostill

Mehrkanal-Videoinstallation
Video DvCAM, Farbe, Stereo
0:21 - 10:45, Loop
©2008

ohne worte, 2007

Drei Personen in weisser Unterwäsche stehen nebeneinander und halten jeweils die Hände an Kopf, Mund und Augen in den Gesten für nicht hören, nicht sprechen und nicht sehen. Plakataktion

3 Plakate, Digitalprint, DIN A3
1 Postkarte, Digitalprint, DIN A6
Fotografin Vanessa Billeter
©2007

Plakataktion in Luzern, Bern und Zürich zur 5. IV-Revision, 2007