Sisyphos, 2024

Drei runde Videomonitore zeigen jeweils eine kleine Figur, einmal kämpfend mit einer Baustange, eine auf einem schwankenden Ast gehend und eine auf einem Berggipfel stehend.
Videostills

Mehrkanal-Videoinstallation
Video HD, Farbe, Stereo
0:50-5:03 Min.
©2024

Kurze Videoloops zeigen Figuren im Kampf mit kleinen, aber eigensinnigen Widerständen: Eine Baustange im Wind, die sich nicht bändigen lässt. Ein Mensch auf einem schwankenden Ast, motiviert im Takt der ziehenden Wolken. Eine Gestalt, die oben angekommen ist – und plötzlich nicht weiterweiss. Alltägliche Sisyphos-Momente, eingefangen im Loop: absurd, beharrlich, fast komisch – und doch seltsam vertraut.

Hotel Tiger, Zürich | Schlachthof Zürich


«36 tasks...», 2018/2020

Drei Szenen nebeneinander: eine Person sitzt in einem Sessel und spricht, zwei Personen stehen nebeneinander draussen vor einem Gebäude, eine Person sitzt an einem Tisch und schaut nachdenklich zur Seite. Videostill

Single Channel Video
Video HD 1080p, Farbe, Stereo
Sprecher: Johannes Hoffmann
Untertitel: Daniel Drognitz
Klangbearbeitung: Ernesto Coba Antequera
43:55 Min
©2020

Statement: Dr. Thomas A. Biland, Prof. Dr. med. Katja Cattapan, Dr. Sarah Genner, Markus Gygli, Dr. med. Barbara Hochstrasser, Fabienne Romani, Prof. Dr. Franz Schultheis, Prof. em. Dr. Theo Wehner, Judith Weidmann | Training/ Coaching: Jumin Chen, Stefanie Husi-Giesmann, Yvonne Vogel

«36 tasks...» ist ein Videofilm zum Phänomen der Leistungs- und Selbstoptimierung. Der Film ist Resultat einer künstlerischen Recherche. Die Statements von Expert_innen werden zu einem zusammenhängenden, fiktiven Dialog zusammengeflochten. In diesen wiederum werden Ausschnitte von Keynote-Speakers sowie Selbstporträts eingeflochten. Die abgründigen und absurden Muster des Arbeitsverhaltens im 21. Jahrhundert werden heausgeschält.

ZHdK Highlights, Zürich | ZWZ, Der verwaschene Ort, 6½, Zürich | Screenings an Fort- und Weiterbildungen.


0.008% [So können wir nicht arbeiten!]*, 2019

Goldener barocker Bilderrahmen mit roter Stencil-Schablone '0,008%' auf einer weissen Wand mit vier Infografiken rechts daneben. Der verwaschene Ort, 6½, Zürich, 2019. Foto: Peter Baracchi.

Installation
(Dimensionen variabel)
Goldrahmen mit Stencil
4 Infografiken
Flyer
©2019

◊ Text zur Arbeit (PDF File)

Zusammenarbeit mit dem HOSPIZ DER FAULHEIT (Autor*innen: Daniel Drognitz, Chantal Romani, Jana Vanecek)

Das Unikat befindet sich im Besitz der Kunstsammlung der Stadt Zürich (Ankauf 2019)

ZWZ, Der verwaschene Ort, 6½, Zürich


(#1), 2016/2018

Zwei nebeneinander angeordnete Bilder zeigen auf der linken Seite eine stehende Person mit grauem Pullover und rotem Schal, rechts eine gestikulierende Person mit blauem Oberteil und roter ärmelloser Jacke, darüber der Text 'Offenheit offene Körperhaltung offener Blick'. Videostill

Single Channel Video
Video HD 1080p, Farbe, Stereo
5:09 Min.
©2018

◊ zum Video

In ihrem Selbstexperiment vor der Kamera versucht die Künstlerin, den Ratschlägen zu folgen, die laut der Coachin Tatjana Strobel für Führungskräfte von Bedeutung sind. Dabei soll das Charisma durch Offenheit, Sympathie und Lächeln gefördert werden. Dabei stösst sie jedoch auf Herausforderungen und erkundet, wie diese Ratschläge in der „realen“ Welt umgesetzt werden können. Sie reflektiert über die Diskrepanz zwischen theoretischen Konzepten und praktischer Anwendung und sucht nach authentischen Ansätzen, um charismatisch zu wirken.

ZWZ, Der verwaschene Ort, 6½, Zürich | Corner College, Zürich


hoch:zeit, 2017

Mehrere Silhouetten von Menschen in verschiedenen Gangarten und Posen nebeneinander angeordnet und in eine Richtung blickend. Videostill

Single Channel Video
Video HD 1080p, Farbe, Stereo
2:52 Min.
©2017

Kuntshalle Luzern


Skill Control, 2016

Plakat von Chantal Romani mit Fotos und Anweisungen, um eine bessere Mitarbeiterin oder Chefin zu sein. Digital Print, DIN A1
©2017

Corner College, Zürich


use, 2012

Rauminstallation mit weissen Wänden, die mit beschrifteten Plakaten beklebt sind, in der Mitte ein Tisch mit mehreren Stühlen, eine Ecke mit einem Bett und einer Videoprojektion einer Filterkaffeemaschine sowie verschiedene technische Geräte und Lampen auf dem Tisch und an den Wänden. Installation, offside effect, Tbilisi Triennal, Georgia, 2012

USE, ein künstlerisches Team bestehend aus: René Fahrni, RELAX (chiarenza & hauser & co), Chantal Romani, Miro Schawalder, Studio Action und Judith Weidmann. Kuratiert von Wato Tsereteli (Kurator und Künstler, CCA Tbilisi) und Henk Slager (Leiter MaKHU Utrecht)

An der 1. Tbilisi Triennale in Georgien widmet sich das USE-Team anhand der Installation USE (Unexpected Side Effects), eines Workshops und eines Vortrages unbelegten Behauptungen wie z.B., dass erfolgreiche Kunstschulen erfolgreiche Künstler_innen produzieren, dass die Zukunft der Kreativwirtschaft gehöre oder dass die Welt eine bessere sein werde, dank der zunehmenden Aufspaltung der Arbeitswelt in fest angestellte Manager und unterbezahlte, dafür „glückliche weil freie“ Zulieferer (...)(Daniel Hauser)

Centre of Contemporary Art, 1. Tbilisi Triennal, Georgia


The Happy Artist, 2012

Zwei Videobilder nebeneinander, links eine Person auf pinkigem Grund vor einem Gittermuster mit dem Text '9 steps to become an artist', rechts Wonder Woman mit dem Text 'Step 9: Follow up and do not give up'. Videostills

Single Channel Video
Video HD 1080p, Farbe, Stereo
4:41 Min.
©2012

offside effect, Centre of Contemporary Art, 1. Tbilisi Triennal, Georgia


badaboom #I, #II, #III, 2009

Drei Darstellungen der Wall Street: ein gefaltetes Bild, ein chaotisch überlagertes Bild mit vielen Menschen und ein verzogenes Bild mit einer grossen amerikanischen Flagge an einem Gebäude. Videostills

Single Channel Video
Video DvCAM, Farbe, Stereo
0:56; 0:54; 0:59 Min.
©2009

Die Video-Trilogie zeigt die Wall Street kurz nach dem 15. September 2008. Dieser Tag brachte nicht nur die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers, sondern markierte auch das Ende der Wall Street wie man sie kannte.

p’silo – Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille


Il Tran Tran, 2009

Ein gelber Wellensittich sitzt auf eineStange in einem transparenten rechteckigen Gehäuse mit sichtbarer Elektronik und Kabeln. Videoobjekt, Kollektion Edition 5, 2009. Foto: Vanessa Billeter

Single Channel Video
Video DvCAM, Farbe, Stereo
7 Min. Endlosloop
©2009

Der zoologische Begriff „Melopsittacus undulatus“ des gefilmten Wellensittichs leitet sich ab von mélos (griechisch), was so viel wie Gesang oder Klagelied bedeutet. Diese Vogelart stammt ursprünglich aus Australien. Das erste Exemplar gelangte 1831 als ausgestopftes Tier nach Europa. Wenig später wurde der Wellensittich ein beliebter und allgemein bekannter Stubenvogel. Er fand mit dem Bild „Frau mit Wellensittich“ von 1871 durch Auguste Renoir bereits den Weg in die Kunstwelt.
Bald darauf wurde diese Vogelart in Massen nach Europa verschifft. Zusammen mit der erfolgreichen Zucht dieses Vogels führte diese zu einem Preiszerfall. Jedermann konnte sich nun diesen exotischen Vogel leisten.
Chantal Romani hat einen einzelnen gefangenen Wellensittich über längere Zeit gefilmt. Verblieben sind ca. 7 Minuten Film, der als „loop“ abgespielt wird. Es ist der Alltag eines Wellensittichs, der sich selbst überlassen das Leben fristet.
Der Film wird zu einer Metapher über das Leben schlechthin. Eingeschlossen, gelangweilt und immer durchschaubar. Oder - die permanente Wiederkehr des Immergleichen, das Aufder- Stelle-Treten, zwischen Leerlauf und Endlosschlaufe öffnet sich wenig Raum. (Jürg Nyffeler)

Kollektion Editiion 5 , Erstfeld 2009 | Haus für Kunst Uri, Altdorf 2010 | Pavillon Tribschenhorn (a.p.), Luzern | AP Chateau Hornegg au Lac (a.p.), 6½, Zürich


shirshasana, 2005

Person steht auf dem Kopf auf einer Yogamatte in einem Raum mit dunklem Hintergrund. Videoinstallation, Festival Science et Cité & Brain Fair, Zürich, 2005

Single Channel Video
Video mDV, Farbe, Stereo
5:22 Min.
©2005

◊ zum Video

«Shirshasana» gilt als Königsübung im Yoga: Sie soll Körper und Geist klären und neue Frische schenken. In der Arbeit sehen wir die Künstlerin lange kopfüber stehen, bis sich ihr Gesicht fast unkenntlich verzieht. Statt der erwarteten Klarheit und Frische zeigt sich hier die Anstrengung – ein Moment, der Disziplin und Ausdauer in den Vordergrund rückt. Eject,Festival Internacional de Videoperformance, Ciudad, México | Festival Science et Cité & Brain Fair, Zürich | p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich | Tankställe, Malters


Seiryoku Zenyo, 2004

Projektion im Stadion zeigt zwei Jiu-Jitsu-Kämpferinnen in Kampfhaltung sich gegenüberstehend. Videoprojektion, Stadion Letzigrund 2007, Zürich

Single Channel Video
Video mDV, Farbe, Stereo
2:50 Min.
©2007

◊ zum Video

«Seiryoku zenyo» überträgt die Prinzipien des Judo in ein Spiel mit Aufmerksamkeit, Kontrolle und Wahrnehmung. Zwei Judokas balancieren und stören einander (kuzushi), bereiten den Angriff vor (tsukuri) – doch der entscheidende Moment, der Wurf (kake), geschieht dort, wo man ihn nicht mehr erwartet: im Abspann.

Ankauf Stadt Zürich, 2007
Stadion Letzigrund Zürich | Festival Tous Courts, Aix-en-Provence (Retrospective), Frankreich | Séptima Bienal de Video y Nuevos Medios de Santiago, Chile | Festival Tous Courts, Aix-en-Provence, Frankreich | p’silo, Images Contre Nature, Festival International de Vidéo expérimental, Marseille, Frankreich | Kunstraum Aarau | VID, Bern | 2nd International Video Art Festival, Prishtina, Kosovo | FUGE, Zürich