like razor comets in the milky way, 2014

Zwei Monitore in Plexiglasboxen hängen von der Decke und zeigen abstrakte, verzogene Körper in Bewegung vor weissem Hintergrund.Videoinstallation, Kunstmuseum Appenzell, 2015

Zweikanal-Videoinstallation
Video HD, Farbe, Stereo
13:42 Min.
©2014/15

◊ zum Video

Eine Hommage an die Dada-Künstlerin Angelika Hoerle.

Le Manoir de la Ville de Martigny | Kunstmuseum Appenzell | Forum Schlossplatz, Aarau


«Mona Lisa’s Getting On», 2010

Zwei kleine Videomonitore in goldenem Rahmen an weisser Wand zeigen links eine sitzende Person und rechts eine Person im Kopfstand. Installation, Alpineum, Luzern, 2010

2-Kanal-Videoinstallation
2 Monitore, 7", in Goldrahmen
Video DvCAM, Farbe, ohne Ton
14:59, 15:49 Min. Loop
©2010

Alpineum, Luzern


Di Notte, 2009

Schwarzer Bildschirm mit kleinem, quadratischem Lichtfenster in der sich eine Person aufhält, darunter zwei an der Wand hängende Kopfhörer mit Kabeln. Videoinstallation, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2009

Single Channel Video
Video DvCAM, Farbe, Stereo
Deutsch, engl. Untertitel
Text: Jana Vanecek
Stimme: Anna Katharina Diener
4:39 Min.
©2009

◊ zum Video

Ein sanfter Lichtstrahl dringt durch das Fenster und wirft einen Schatten auf die engen Wände des Raumes, in dem sich eine Person aufhält. Ein leises, fieberhaftes Flüstern durchdringt die Stille und lässt die Grenzen zwischen Realität und Imagination verschwimmen. Jedes ausgesprochene Wort trägt die Last der Dunkelheit und enthüllt verborgene Wahrheiten und Sehnsüchte. Es sind jene Momente wo die Nacht ihre Faszination über die Welt ausübt und unsere Gedanken auf Pfade führt, die tagsüber unerreichbar erscheinen.
Ein unaufhaltsamer Fluss des Erzählens zieht uns tiefer in die Abgründe unserer Gedanken und Träume. Hier, in der Stille der Dunkelheit, erwachen sie zu neuem Leben, befreit von den Zwängen des Tages.
Die Nacht offenbart sich als Ort der Magie und des Mysteriums, wo der Schleier der Realität durchlässig wird und wir uns in die unendlichen Möglichkeiten des Unbekannten verlieren können - es ist eine Reise durch die unergründlichen Tiefen der menschlichen Seele.

Helmhaus, Zürich | o.T. Raum für aktuelle Kunst, Luzern | Aargauer Kunsthaus, Aarau


era ieri, 2007

Installationsansicht oben mit vier an der Wand montierten Lautsprechern und einem Bildschirm auf einem weisen Podest, der ein Porträt einer lächelnden Person zeigt, die ein Papier hält.Video- & Audioinstallation, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2007 | videocity.bs - Messeplatz, Basel, 2014

Single Channel Video
Video mDV, Farbe, Stereo
3:56-11:32 Min.
©2007

Chantal Romani zeigt in ihrem Video „era ieri“ Portraits von unterschiedlichen Menschen. Sie alle halten ein Papier in der Hand. Was darauf steht, bleibt verborgen. Alle Protagonisten lächeln und schnell merkt man, dass sie an etwas denken. Welche Gedanken sie aber haben, wird uns ebenfalls vorenthalten. Erst der Titel der Arbeit, der, aus dem Italienischen übersetzt, „vergangene Zeit“ bedeutet, verrät uns, dass sich die Portraitierten an etwas erinnern. Das Video zeigt, dass die Reaktionen auf das, was auf dem Papier zu lesen ist, gleich und doch verschieden sind, denn bei allen Gedanken handelt es sich um ganz persönliche, individuelle Geschichten. Dass diese Geschichten nicht erzählt werden, dass auch die Gedanken der Protagonisten nicht gelesen werden können, ist marginal. Die lächelnden Gesichter und nostalgischen Blicke reichen aus um zu wissen: Sie war schön, die vergangene Zeit. (Laura Schuppli)

Aargauer Kunsthaus, Aarau | videocity.bs - Messeplatz, Basel | Video Library „à la carte“, Marseille


look, all my sky is full of comets, 2007

Wandinstallation mit 33 kleinen quadratischen Leinwänden mit schwarzen Linienzeichnungen von Paaren, fünf Zuckerguss-Repliken auf Nussbaumsockeln und einem Dekorationselement aus Muranoglas und einer Wandschrift mit 'Grodula und Florian'. Installation, landpartie, Zürich, 2007. Foto: Thomas Zirlewagen.

Installation (Dimension variabel)
1 Wandschrift
33 Bilder, Acryl auf Leinwand, 13x13cm
1 Dekorationselement aus Muranoglas
5 Zuckerguss-Repliken auf Nussbaumsockel

landpartie, Zürich


yes, hundred and hundred of stars/ nights/ cigarettes/ horizons…, 2007

Galerieraum mit einer langen Reihe kleiner schwarz-weißer Linienzeichnungen frisch verheirateter Paare an der Wand und einer Videoinstallation mit grünem Licht an der gegenüberliegenden Wand. Installation, Galerie Repfergasse 26, Schaffhausen, 2007. Foto: Thomas Zirlewagen.

Installation (Dimension variabel)
101 Bilder, Acryl auf Leinwand, 13x13cm
3 Postkarten
1 Videoprojektion
3 Monitore, 17"
Video mDV, Farbe, Stereo
11:31-22:16 Min.
©2007

In „Yes, Hundred and Hundred of Stars/ Nights/ Cigarettes/ Horizons…“ zeigt Chantal Romani hundert kleinformatige Gemälde, welche die Posen frisch verheirateter Paare, die sich in der Tagesspresse vorstellten, mit feinem Pinselstrich nachziehen. Der schönste Tag im Leben, Resultat sorgfältiger Vorbereitungen, reiht sich nahtlos, mit nur geringfügigen Unterschieden der Gestik und Körperhaltung in die Serie ein: Massenware, lächerlich, und doch so schön.
Die neue Videoinstallation particella zeigt die Hausfassade einer gigantischen Wohnsiedlung in Teheran, die mit dem Hausinnern konfrontiert wird. Die Kamera dreht sich endlos in der sterilen Korridorkreuzung, die Leere des Raumhöhlen werden einzig von den Stimmen der Hausbewohner und -bewohnerinnen durchbrochen, die heimkommen oder weggehen. (Susann Wintsch).

lokal.int, Biel-Bienne (Auswahl) | Galerie Repfergasse 26, Schaffhausen